In: Internet
9 Mrz 2010Schlägt man unter dem Begriff “DNS” in der Wikipedia nach, so kann man lesen:
Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung. In Analogie zu einer Telefonauskunft soll das DNS bei Anfrage mit einem Hostnamen (dem für Menschen merkbaren Namen eines Rechners im Internet) – zum Beispiel
www.example.org– als Antwort die zugehörige IP-Adresse (die „Anschlussnummer“ im Internet) – zum Beispiel eine IPv4-Adresse der Form192.0.2.42oder eine IPv6-Adresse wie2001:db8:85a3:8d3:1319:8a2e:370:7347– nennen.
Google möchte das Internetsurfen nun noch schneller machen und bietet daher seit kurzem zwei öffentliche eigene DNS-Server an. In diesem Beitrag möchte ich kurz erzählen, wie man auf die DNS-Server von Google zugreifen kann und was der Vorteil ist.
Wenn man eine URL in seinen Browser eingibt, so liefert der DNS-Server die zugehörige IP-Adresse. Es kann jedoch vorkommen, dass sich das Auffinden der IP-Adresse verzögert und der Seitenaufbau im Browser scheint lange Zeit zu beanspruchen. Normalerweise nutzt man den DNS-Server seines eigenen Internet-Providers. Zu Verzögerungen beim Nachschlagen der IP-Adresse kommt es, wenn der IP-Eintrag sein Ablaufdatum erreicht hat und der Server nachfragen muss, ob die Adresse noch stimmt. Wenn man jetzt den Google-DNS-Server einsetzt, so entfällt die Verzögerung, da Google nicht bis zum Ablaufdatum wartet, sondern alle Einträge immer schon automatisch, bevor ein Anwendersystem danach fragt, aktualisiert.

Wer nun die Google-DNS-Server nutzen möchte, muss dafür die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 als DNS-Server angeben. Wenn dort bereits Adressen stehen, sollten ihr euch diese vor der Änderung notieren, um sie gegebenenfalls später wieder einzutragen. Google liefert eine englischsprachige Anleitung und verspricht, die Daten nur anonymisiert und zum größten Teil nur vorübergehend zu speichern.